Fiat, Abarth, Lancia, Alfa Romeo: Diese gigantische Sammlung ist der Stoff, aus dem Oldtimer-Träume sind

In FCAs Heritage HUB warten 250 automobile Klassiker von Fiat, Abarth, Lancia und – vereinzelt – Alfa Romeo darauf, bewundert zu werden.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 12.04.2019

Wenn ihr in der Gegen von Turin unterwegs seid, solltet ihr bei Fiat Chrylser vorbeischauen. Was FCA mit dem neuen “Heritage HUB” geschaffen hat, dürfte Freunden italienischer Autos die Freudentränen in die Augen treiben: Eine gigantische Halle im insgesamt 15.000 Quadratmeter großen Multifunktionsgebäude im Turiner Vorort Mirafiori ist Ausstellungen mit klassischen Fahrzeugen von Abarth, Fiat und Lancia sowie auch Alfa Romeo vorbehalten.

Fiat, Abarth, Lancia, Alfa Romeo: Diese gigantische Sammlung ist der Stoff, aus dem Oldtimer-Träume sind
© Bild: Alessandro Venier

250 Klassiker in einer Halle

In der für Besucher geöffneten Halle zeigt FCA aktuell rund 250 automobile Klassiker ab dem Baujahr 1908. Die Ausstellung ist in acht Themen unterteilt. Die “Archistars” sind Oldtimer, die zu ihrer Zeit ihrer Zeit voraus waren. Lancia ist beispielsweise mit dem Lambda, 1922 das erste Serienfahrzeug mit selbsttragender Torpedo-Karosserie, und dem Flavia (1960), dem ersten Pkw aus italienischer Produktion mit Vorderradantrieb und Scheibenbremsen an allen vier Rädern, vertreten. Auch der Fiat 500 Topo­lino A (1936), der Fiat 600 (1955), der klassische Fiat Panda (1980) und der Fiat Uno (1983) sind hier zu finden.

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© Bild: Alessandro Venier

Unter dem Sammelbegriff „Concept and Personalised Cars” versammelt FCA Konzeptfahrzeuge, Einzelstücke und Showcars wie den Fiat 130 Familiare aus den 1970er Jahren, den Fiat Panda Rock Moretti aus den 1980er Jahren, das Abarth 2400 Coupé mit einer Karosserie von Alemanno (1963), den aus der Zeit des Art-Déco geretteten Lancia Astura mit Pininfarina-Karosserie und das Lancia Flaminia Coupé Loraymo.
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© Bild: Alessandro Venier

Ökologisch und nachhaltig – “Eco and Sustainable” – sind beispielsweise frühe Elektrofahrzeuge wie die Konzepte X1/23 von 1974 und Ecobasic von 1999.
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“Epic Journeys” zeigt Fahrzeuge, die es mit ihren Besitzern auf außergewöhnliche Reisen verschlagen hat – wie den Fiat Campagnola AR 51, der 1952 in nur elf Tagen den afrikanischen Kontinent durchquerte, den Fiat 1100 E war 1953, mit dem ein einzelner Fahrer als erster den Globus umrundete, oder den Lancia Delta integrale, der die Safari-Rallye 1988 mit Miki Biasion und Beifahrer Tiziano Siviero gewonnen hat.
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© Bild: Alessandro Venier

Im Motorsport siegreiche Fahrzeuge fasst FCA unter dem Motto “Records and Races” zusammen. Mit dabei: Die bei­den ältesten Autos der Kollektion, ein Fiat S61 und ein Lancia 12HP „Alfa” Sport aus dem Jahr 1908. Sie stehen neben dem Formel-1-Boldiden Lancia D50 (1954), diversen Abarths aus den 1950ern und 1960ern sowie den in der Langstrecken-Weltmeisterschaft erfolgreichen Lancia Beta Montecarlo Turbo (1979) und Lancia LC2 (1983).
Fiat, Abarth, Lancia, Alfa Romeo: Diese gigantische Sammlung ist der Stoff, aus dem Oldtimer-Träume sind
© Bild: Alessandro Venier

Kleinwagen wurde der “Small and Safe”-Bereich gewidmet, hier stehen der Lancia Augusta aus dem Jahr 1933, Lancia Ardea (1939), Fiat City Taxi (1968), und die Konzeptfahr­zeuge ESV 1500 und ESV 2000.
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© Bild: Alessandro Venier

Unübersehbar sind Design-Highlights – die “Style Marks” – wie Lancia Aurelia B20 (1951) oder Fiat Barchetta (1995).
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© Bild: Alessandro Venier

Und last, but not least, kommt auch der Rallye-Sports nicht zu kurz. Die Sammlung „The Rally Era” zeigt legendäre Autos aus der großen Zeit des Rallyesports, dem auch heute Millionen von Fans weltweit folgen. Zu sehen sind unter anderem die Lancia Fulvia 1.6 HF, die 1972 die berühmte Rallye Monte Carlo gewann, ein Exemplar des futuristischen Lancia Stratos, Rallyeweltmeister der Jahre 1974 bis 1976, und der sogar sechs Mal als Weltmeister gefeierte Lancia Delta integrale. Ebenfalls erfolgreiche Rallyefahrzeuge sind der Fiat 124 Abarth (1974) und der Fiat 131 Abarth, das Modell, mit dem Walter Röhrl und Beifahrer Christian Geistdörfer 1980 Rallye-Weltmeister wurden.


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