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E-Roller: Die gesetzlichen Regelungen zur richtigen Verwendung

E-Roller: Die gesetzlichen Regelungen zur richtigen Verwendung

Wie sehen die gesetzlichen Regelungen beim Fahren mit einem E-Roller in Österreich und Deutschland aus? Wir geben euch den Überblick.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 09.03.2019

Ob für Shopping-Fahrten in die Stadt, zum Pendeln oder einfach nur zum Herumflitzen: E-Roller erfreuen sich großer Beliebtheit, nicht zuletzt weil sie unkompliziert zu verwenden und außerdem kostengünstig im Verbrauch und leise sind. Allerdings gibt es hinsichtlich der korrekten Verwendung auf öffentlichen Straßen gesetzliche Regelungen, die beachtet werden müssen.

Gesetze und Regeln für E-Roller in Österreich

Stand März 2019

Die 31. Novelle der StVO soll schon per 1. Juni 2019 in Kraft treten – und soll u.a. die Verwendung von E-Scootern im Straßenverkehr klar regeln. Für das Fahren mit E-Scootern und auch Minitretrollern sollen künftig ähnliche Verhaltensregeln und Vorschriften wie für das Fahrradfahren gelten. Die wichtigsten geplanten Vorschriften für E-Scooter im Überblick.

  • Bis zu einer Bauarthöchstgeschwindigkeit von 25 km/h bzw. 600 Watt werden E-Scooter künftig überall dort zulässig sein, wo auch das Radfahren erlaubt ist.
  • Alle Verhaltensvorschriften die für Radfahrer bzw. für E-Bikes gelten, sollen auch für Nutzer von E-Scootern gelten.
  • Alle Verkehrsflächen die mit Fahrrädern befahren werden dürfen, sollen künftig auch für E-Scooter freigegeben werden.

Wo darf man in Österreich mit einem E-Scooter fahren – und wo nicht?

  • E-Roller werden somit von Gehsteigen und Gehwegen verbannt. Ausnahme: die zuständige Behörde gibt bestimmte Abschnitte von Gehsteigen und Gehwegen durch eine entsprechende Verordnung für Fahrräder bzw. E-Scooter frei.
  • Verordnungen für eine erlaubte Benutzung von Gehsteigen/wegen sind z.B. dort angedacht, wo die Benützung der Fahrbahn nicht sinnvoll ist.
  • Mit dem E-Scooter gegen die Einbahn fahren – auch das soll überall dort erlaubt sein, wo es Fahrradfahrern gestattet ist.
  • Auf dem Gehsteig dürfen E-Roller nur dann abgestellt werden, wenn dieser zumindest 2,5 Meter breit ist.

Welche Verhaltensregeln gelten für E-Scooter-Fahrer in Österreich?

  • Telefonieren während der Fahrt mit dem E-Scooter wird, ebenso wie beim Fahrradfahren, verboten (bzw. nur mit Freisprecheinrichtung).
  • Auf dem Gehsteig dürfen E-Roller nur dann abgestellt werden, wenn dieser zumindest 2,5 Meter breit ist.
  • Auch in punkto Promillegrenze muss man sich an die Regelungen wie beim Fahrradfahren richten: Höchstens 0,8 Promille
  • Mindestalter: E-Scooter dürfen im Straßenverkehr nur ab einem Alter von 12 Jahren verwendet werden. Jüngere Kinder nur dann, wenn sie einen Fahrradausweis vorweisen können oder mit einer mindestens 16 Jahre alten Begleitperson unterwegs sind.
  • Außerdem gilt eine Helmpflicht für Kinder unter zwölf Jahre.
  • Während beim Abbiegen mit einem Fahrrad immer ein Handzeichen geben werden muss, ist das beim E-Scooter zu gefährlich – hier wird der Gesetzgeber noch eine andere Lösung präsentieren müssen, die verkehrstauglich ist.

Wie muss ein E-Scooter in Österreich ausgerüstet sein?

Die Ausrüstung eines E-Scooters ist ein weiterer wesentlicher Punkt, um regelkonform unterwegs zu sein. Für E-Scooter gelten grundsätzlich die Ausstattungsvorschriften für Räder, die man in der Fahrradverordnung nachlesen kann. Für Wien wurde auf Basis dieser Verordnung ein Regelwerk für Scooter erlassen, das so aussieht:

  • Zwei voneinander unabhängige Bremssysteme (vorne/hinten) sind für einen E-Scooter Pflicht.
  • Eine Klingel oder Glocke muss an einem elektrischen Roller ebenso montiert sein.
  • Auch mit einem weißen oder gelben Frontlicht sowie einem roten Rücklicht muss jeder E-Scooter ausgestattet sein.
  • Außerdem Vorschrift: Weiße oder gelbe Reflektoren an der Seite und Vorderseite sowie ein roter Reflektor hinten.

Nachrüsten von E-Scootern

Gerade bei den Reflektoren gibt es bei einigen Scooter-Modellen Bedarf an Nachrüstung – die aber mit entsprechenden reflektierenden Klebefolien einfach und günstig nachgeholt werden kann. Bei den seitlichen Reflektoren reicht eine Anbringung am Rand des Trittbretts oder an der Seite der Radgabeln.

Schwieriger ist eine Nachrüstung beim Rücklicht – weshalb es einfacher ist, bereits beim Kauf darauf zu achten, dass dieses serienmäßig inkludiert ist.

 

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E-Roller: Die gesetzlichen Regelungen zur richtigen Verwendung
© Bild: Werk

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Fahren auf dem Gehsteig

Diese Regelung bedeutet aber auch, dass E-Roller auf Gehwegen/Bürgersteigen nicht erlaubt sind. Ausnahme: Kleinere Modelle von E-Scootern ohne Zulassung dürfen auch auf Gehwegen (bis 6 km/h) verwendet werden.

Auf dem Gehsteig dürfen solche E-Roller außerdem nur dann abgestellt werden, wenn dieser zumindest 2,5 Meter breit ist. Auch in punkto Promillegrenze und Helmpflicht muss man sich an die Regelungen wie bei einem Fahrrad richten: Höchstens 0,8 Promille und: Helmpflicht für Kinder unter zwölf Jahre. Und auch beim Telefonieren gilt: Nur mit Freisprecheinrichtung.

Ab wann braucht man ein Kennzeichen?

Liegt die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit allerdings über 25 km/h bzw. ist ein Motor mit mehr als 600 Watt verbaut, wird ein solcher E-Roller als Motorfahrrad definiert. Heißt: Typisierung, Versicherung und Zulassung ist notwendig. Ein Führerschein der Klasse AM oder B ist dann somit ebenfalls Pflicht. Daraus ergibt sich ein Mindestalter von 15 Jahren (mit Mopedführerschein), andernfalls ist die Benutzung im öffentlichen Verkehr erst nach Innehabung eines anderen Führerscheins erlaubt.

Gesetze und Regeln für E-Roller in Deutschland

Stand: Jänner 2019

Eine einheitliche Regelung für die Nutzung von E-Scootern wird in Deutschland momentan noch auf Schiene gebracht – sie soll noch im heurigen Jahr 2019 umgesetzt werden. (Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen (PLEVs) am Straßenverkehr“)

Laut aktuellem Stand sollen die Regeln für E-Scooter so aussehen

  • Maximale Geschwindigkeit / Leistung: E-Scooter dürfen höchstens 20 km/hfahren, die Motorleistung wird auf max. 500 Watt festgelegt (für den öffentlichen Verkehr)
  • Hier darf ein E-Scooter genutzt werden: Grundsätzlich darf nur der Radweg genutzt werden – nur wenn ein solcher nicht vorhanden ist, muss auf die Straße ausgewichen werden.
  • Zusätzlich sind „E-Scooter frei“-Schilder auf ausgewählten Strecken angedacht.
  • Auf dem Gehweg ist das Fahren mit einem E-Scooter nicht erlaubt.
  • Das Mindestalter für einen E-Scooter wird auf 15 Jahre festgesetzt – dazu braucht man einen Mofa-Führerschein oder eine andere Fahrerlaubnis.
  • Ausstattung des E-Scooters: eine Lenk- oder Haltestange und zwei voneinander unabhängigen Bremsen werden wohl Pflicht. Vorgesehen sind auch „Fahrtrichtungsanzeiger“, also Blinker – darüber wird im Moment allerdings noch beraten und diskutiert, ob diese wirklich notwendig sind. Zur Pflichtausstattung wird auch eine helltönende Glocke gehören.

Pflichten bei der Benützung von E-Scootern

  • Versicherungspflicht/Kennzeichen: E-Scooter benötigen, wie auch Mofas und kleine Motorroller eine Versicherungsplakette. Damit das Kennzeichen nicht stört, ist eine Klebeschild geplant mit den Maßen 6,5 x 5,3 cm. Dieser Kennzeichen-Aufkleber soll unterhalb der Rückleuchte sitzen (inkl. Beleuchtung).
  • Helmpflicht: Nach derzeitigem Stand ist eine Helmpflicht nicht vorgesehen – aus Sicherheitsgründen ist das Tragen eines Helmes aber dringend zu empfehlen.
  • Übrigens: Eine Online-Petition zielt darauf ab, weitere Erleichterungen zu bringen. So sollen E-Scooter den E-Bikes gleichgesetzt werden, die Höchstgeschwindigkeit auf 25 km/h angehoben werden sowie die Versicherungspflicht fallen.

Die beliebtesten E-Roller am Markt

Es folgt eine Auswahl von vier E-Rollern, hier haben wir insgesamt 11 beliebte E-Roller für euch zusammengefasst.

Segway seg-es2 Scooter, Silber

Den Segway seg-es2 Scooter findet ihr hier*

Kurzbeschreibung: Segway seg-es2 Scooter

  • Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h
  • Max. Reichweite: 25 km
  • Eigengewicht: 12,5 kg
  • Traglast: 100 kg
  • Kundenbewertung: 2,9 von 5 Sternen**

E-Scooter Elektroroller-Futura

Den E-Scooter Elektroroller-Futura findet ihr hier*

Kurzbeschreibung: Elektroroller-Futura

Dieser E-Scooter überzeugt mit einem 350 Watt Hochleistungsmotor (bürstenlos) und einem 8,0 AH Lithium-Ionen-Akku. Damit ist für ausreichend Vortrieb und eine Reichweite von ca. 33 km gesorgt. LED-Scheinwerfer sind ebenso inkludiert wie ein Schnelladegerät, das ein schnelles Wiederaufladen ermöglicht (2 Stunden Ladezeit).

  • Max. Reichweite: 33 km
  • Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h
  • Eigengewicht: 10,6 kg
  • Traglast: 120 kg
  • Kundenbewertung: 4,2 von 5 Sternen**

Smarthlon Elektrischer Scooter

Den Smarthlon Elektrischer Scooter findet ihr hier*

Kurzbeschreibung: Smarthlon Elektrischer Scooter

Minimalistischer als viele andere E-Scooter kommt dieses Gefährt von Smarthlon daher – davon zeugt das schlichte, aber elegante Design. Und dennoch lässt dieser E-Scooter in punkto Sicherheit nichts anbrennen: Zertifiziert nach CE / FCC / RoHS Approved Certification – erfüllt somit die höchsten Sicherheitsstandards. Weiterer Pluspunkt: 2 Jahre Garantie gibt´s dazu.

  • Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h
  • Eigengewicht: 7,5 kg
  • Traglast: 120 kg
  • Kundenbewertung: 5 von 5 Sternen**

Elektro Scooter WIZZARD 2.5S

Den Elektro Scooter Wizzard 2.5S findet ihr hier*

Kurzbeschreibung: Elektro Scooter Wizzard 2.5S

  • Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h
  • Max. Reichweite: 50 km
  • Motor: 500 Watt Nabenmotor
  • Eigengewicht: 20,5 kg
  • Traglast: 120 kg
  • Kundenbewertung: 4,3 von 5 Sternen**

Rechtslage bei E-Mobilität

Verschiedene E-Fahrzeuge und die dazu momentan gültige Rechtslage in Österreich und Deutschland haben wir hier für euch im Überblick:

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Alle hier angeführten E-Scooter stammen aus der Bestseller-Kategorie und bei den mit zwei Sternen (**) gekennzeichneten Kundenbewertungen handelt es sich um die Ergebnisse der abgegebenen Kundenrezensionen bei Amazon – Stand: 19.11.2018.


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